Bundesrepublik Deutschland
Eine Konzern-durchsetzte Republik. 16 Jahre lang regierte Wirtschaftskanzler Heinrich Kessler (KDU) das Land auf wirtschaftsliberalem Erfolgskurs. Die Bundestagswahl 2049 erschütterte die alten Machtstrukturen: Die rechte FDF wurde stärkste Kraft, doch Max Grünwalder (BVP) übernahm in einer Zwangskoalition aus Union und GAU das Kanzleramt.
Der Ost-West-Bruch
Der Wahlkampf legte einen tiefen Ost-West-Graben offen. Aus den radikalen Stimmen für eine „eigenständige Zukunft für den Osten“ wurde Realität: 2049 existiert im Osten ein abtrünniges „Protektorat“, abgeriegelt durch einen Grenzwall. An der neuen Grenze kommt es zu Gefechten zwischen BRD-Patrouillen und paramilitärischen Einheiten.
Verfassungsorgane
- Bundeskanzler: Max Grünwalder (BVP).
- Bundespräsidentin: Präsidentin Sahin – Hüterin der Demokratie, erklärte Gegnerin der FDF.
Die Parteien (Bundestag 2049)
| Partei | Spitze | Sitze |
|---|---|---|
| FDF | Frauke von Habicht | 38 % |
| BVP / KDU | Grünwalder / Kessler | 37 % |
| SPB | Frank Heitz | 13 % |
| GAU | Dr. Sven Lucks | 12 % |
Internationale Mächte
- NUSA – New United States of America: Präsidentin Elizabeth Cress gratulierte der FDF zum Wahlsieg und sucht enge Kooperation in Sicherheit und Handel.
- Sowjetunion: Präsident Juri Sjuganow schloss mit der EG einen Vertrag, der dem Staatskonzern SovOil Bohrungen im Mittelmeer erlaubt (35 % an die EG).
- Europa (EG): Vertreten durch Parlamentspräsident Fabienne Canfin. Verlassene Bohrinseln werden zu europäischen Hydropolen ausgebaut.
Die Konzerne
Europas größter Konzern ist EBM mit Sitz in Hamburg. Weitere Schwergewichte: der Waffen- und Fahrzeughersteller HKK, der Biotech-Riese Biotechnica, der Finanzkonzern SynCred Systems und der Medienkonzern Vox Omnia.